Nationalpark Bayerischer Wald


Der erste deutsche Nationalpark


Der Nationalpark Bayerischer Wald ist, zusammen mit dem tschechischen Nationalpark Sumava, das Herzstück des größten zusammenhängenden Waldgebietes in Europa. Dies wird heute auch als das „grüne Dach Europas“ bezeichnet.

Im Jahr 1970 hat die Bayerische Staatsregierung 13 000 Hektar Staatswald zwischen Rachel und Lusen als ersten deutschen Nationalpark ausgewiesen und ihn 1997 mit der Staatswaldregion zwischen Rachel und Großem Falkenstein auf 24 000 Hektar erweitert. Der Park reicht von etwa 600 Metern Seehöhe hinauf in die Hochlagen um 1450 Höhenmeter. Der Wald ist sein bestimmendes Element.

„Natur Natur sein lassen“ ist der Grundsatz nach dem nun seit mehr als 35 Jahren Naturwälder heranwachsen können, die in ihrer Ausdehnung und Vielfalt nirgendwo sonst in Mitteleuropa zu finden sind. Das hat inzwischen Waldbilder hervorgebracht, die dem heutigen Menschen völlig ungewohnt sind. Die anhaltende Luftverschmutzung, aber auch die deutlich spürbare Klimaerwärmung haben den Bergfichtenhochwald so massiv geschädigt, dass er vorwiegend an südwestlich ausgerichteten Hängen weitflächig Opfer des Borkenkäfers werden konnte. Damit begann aber ein von der Natur selbst gesteuerter Waldumbau. Der Besucher des Parks kann jetzt an Ort und Stelle die Dramatik erleben, unter der ein neuer Wald heranwächst, der auf dem besten Weg zu Wildnis und Urwald ist.

Der Nationalpark Bayerischer Wald bietet dazu alle Informationen. Er hat dafür neben dem Anschauungsunterricht in der Natur selbst das Hans-Eisenmann-Haus bei Neuschönau und bekommt ab 2006 ein Haus der Wildnis unterm Großen Falkenstein. Der Park bietet mit einem Wegenetz von 300 Kilometern hervorragende Wandermöglichkeiten. In den Tierfreigeländen mit Wiesent und Wolf, Bären, Luchs und Wildschweinen, Eulen, Uhus und Schwarzstorch ermöglicht er die Beobachtung von 30 verschiedenen Wildtierarten. Ein besonderes Gewicht liegt im Nationalpark auf der Umweltbildung und Umwelterziehung. Der Park sichert ganz bewusst auch Erholung und Entspannung pur. Ein ausgeklügeltes Linienbussystem (Igelbusse) bringt die Gäste zu den Ausgangspunkten für Touren, Wanderungen und Spaziergänge etwa in der attraktiven Felswanderzone, auf dem wunderschönen Seelensteig, im waldgeschichtlichen Wandergebiet, im Waldspielgelände oder zu den Schachten und Hochmooren in der Grenzregion. Für den gesamten Bayerischen Wald ist der Nationalpark eine touristische Attraktion ersten Ranges geworden.

Für Ihre Urlaubsplanung finden Sie in unserem Portal Informationen über Urlaubsquartiere und Aktivitäten rund um den Nationalpark
Bayerischer Wald.

Ein umfangreiches Angebot von Urlaubsunterkünften aller Kategorien:
Hotel, Pension, Ferienhaus, Ferienwohnung, Urlaub auf dem Bauernhof, Camping, Privatvermieter.

Viel Spass und gute Erholung wünschen wir Ihnen bei den Urlaubsaktivitäten:
Skifahren, Langlaufen, Radfahren, Wandern, Nordic-walking, Golf, Reiten, Wellness.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.nationalpark-bayerischer-wald.de



Nationalpark Bayerischer Wald

 

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Haus zur Wildnis Bayerischer Wald